Es geht einfach nicht vorwärts. Du bist gefrustet. Du liegst Nachts wach und machst Dir Sorgen. Dein Leben ist einfach nicht dort, wo es sein soll. Du bist immer blank. Dein Job ist öde. Du siehst einfach keine Perspektive.

Kurz: Du steckst fest in einer Sackgasse.

Sei unverzagt: das ist nicht das Ende! Das Leben endet nicht in einer Sackgasse. Auch Dein Leben wird ein großartiges Ende haben!

Lerne, wie Du mit diesen 6 simplen Schritten Deinem Leben wieder Schwung gibst und ganz neu Fahrt aufnimmst. Lass Dich durch meine Story inspirieren!

 

Mache einen Reality Check

Ich war Mitte Dreißig. Verheiratet. Drei Kinder. Zum wiederholten Male arbeitslos. Eine unbrauchbare Berufsausbildung, ein paar halbherzige Versuche mir ein Side-Business als Kursleiter in der Erwachsenenbildung aufzubauen. Das wars. Beruflich hatte ich nichts vorzuweisen. Ich war desillusioniert in einer absoluten Sackgasse gelandet.

Ich war mit großen Ambitionen ins Leben gestartet. Nach meinem Abi wollte ich erfolgreich werden, Karriere machen.

Offensichtlich war ich, an meinen eigenen Ansprüchen gemessen, vorerst gescheitert.

Ich setzte mich also hin und machte eine Bestandsaufnahme meiner Situation. Gott sei Dank hatte ich in dieser Situation einen klaren Gedanken – und das war rückblickend mein Schlüsselmoment.

Ich dachte mir: “Du kannst jetzt jammern und Dein Leben lang so weitermachen wie bisher. Oder Du kneifst den Hintern zusammen und veränderst Deine Situation”.

 

Kenne Dein Ziel und entwickle einen Plan

Irgendetwas in mir wurde geweckt. Mitten in meiner Resignation ist der Wille zu kämpfen erwacht. Ich war nicht mehr länger willens, meine Träume kampflos aufzugeben.

Dieser Entschluss hat alles verändert. Ein innerlicher Veränderungsprozess hatte begonnen. Ich würde gerne sagen, dass ich einen Plan gefasst habe. “A man with a plan”: klingt gut. War aber nicht so.

Es war vielmehr so, dass mir Schritt für Schritt Dinge auffielen, die ich ändern wollte.

Viel wichtiger als ein Plan: wissen wohin man will. Wenn Du nicht weißt, wo Du hin willst, kann es passieren, dass es Dir nicht gefällt, wo Du landest. Genau das ist mir passiert. Als junger Mensch hatte ich mir keine Gedanken über mein Ziel gemacht.

Also machte ich mir die Mühe, darüber nachzudenken, wie mein Ziel aussehen sollte. Dies geschieht nicht in fünf Minuten. Es ist ein Prozess, der über Wochen und Monate hinweg stattfindet. Schritt für Schritt schärft sich das Bild des Ziels.

Aus diesem Blick wird einem dann auch bald klar, welches die ersten Schritte sind.

 

Suche Dir ein fruchtbares Umfeld

Als ersten praktischen Schritt sind wir aus unserer gewohnten Umgebung weggezogen. Mir wurde klar, dass ich es in meinem damaligen Umfeld nicht schaffen würde, die notwendigen Schritte zu gehen. Die entmutigenden Stimmen waren einfach zu laut.

Diese Stimmen können real sein – Menschen, die Dich aktiv davon abhalten wollen, Dich zu verändern. Es können aber auch unausgesprochene Erwartungen Deines Umfelds sein, die Dich zurückhalten.

Wenn Du Dich veränderst, verändert sich die Welt Deines Umfeldes auch. Wie ein Mobile: wenn Du es an einem Ende anstößt, bewegt sich alles.

Die meisten Menschen stehen Veränderung skeptisch gegenüber. Veränderung ist unbequem. Wenn Du Dich veränderst, werden Sie mit dem eigenen Veränderungsbedarf konfrontiert. Manche Menschen inspiriert Deine Veränderung, andere dagegen nicht. Sei daher auf Widerstand gefasst, wenn Du Dich verändern willst.

Wir haben einen neuen Start in einer neuen Stadt gemacht. Weit genug weg von den destruktiven Stimmen.

 

Sei fleißig und gibt nicht auf

Als nächstes habe ich beschlossen, an meinen Qualifikationen zu arbeiten. Ich wollte nochmal studieren. Der vorzeitige Abbruch meines ersten Studiums beschämte mich, und war wie ein Makel der an mir haftet, nach dem Motto “Ich bin ein Loser – ich schaffe es nicht mal, eine ordentliche Berufsausbildung zu Ende zu bringen”.

Diesen Makel wollte ich unbedingt loswerden. Aufgrund meiner familiären Situation hatte ich keine großen Wahlmöglichkeiten, was das Studium anging. In der Stadt, wo wir wohnten, gab es genau 6 Studienfächer, allesamt betriebswirtschaftlicher Art. Ein anderer Studienort war keine Option für uns gewesen.

Nachdem ich einen Großteil meines jungen Lebens damit verbracht habe, erfolglos “das eine Ding” zu finden, das zu mir passt, war es jetzt an der Zeit, pragmatisch vorzugehen.

Ich wählte den Studiengang, von dem ich mir die besten Verdienstchancen ausrechnete. Somit bin ich im Rechnungswesen gelandet. Ich lernte nun alles, was es brauchte, um Buchhalter und Controller zu werden. Controller sind die erklärten Klassenfeinde meines Vaters. Als Alt-68er und überzeugter Anti-Kapitalist konnte er diesem Berufsstand nichts Positives abgewinnen. Deshalb entschloss ich mich, meinen Eltern und Geschwistern vorerst nichts von meinem Studium zu erzählen.

Später, als ich soweit war und es ihnen dann mitgeteilt habe, waren sie mega-stolz auf mich. Aber ich weiß nicht, was sie gesagt hätten, wenn ich sie im Vorfeld meiner Entscheidung informiert hätte.

Manchmal brauchst Du Zeit, um in etwas neues hinein zu wachsen. Lass Dir Deine Pläne und neuen Schritte nicht von Deinem Umfeld kaputtreden!

Erstaunlicherweise war das Studium eine der besten Zeiten meines Lebens. Es war hart für uns als Familie, keine Frage. Meine Frau ging arbeiten, ich arbeitete in Teilzeit neben dem Studium. Unsere drei Jungs waren zu Beginn des Studiums drei, vier und sechs Jahre alt. Ohne Familie im Rücken, die vielleicht die Kinderbetreuung übernehmen hätten können, war es oft nicht leicht.

Ich bin so dankbar für Lukas und Donna, die über zwei Jahre einen Nachmittag die Woche auf unsere Jungs aufgepasst haben!

 

Finde Dein “Why”

Trotz all dieser Schwierigkeiten war ich begeistert von meiner neuen Lebenssituation. Ich war unheimlich motiviert. Ich hatte ein klares Ziel vor Augen. Früh aufzustehen, um zu lernen, bevor alle wach waren, fiel mir nicht schwer. Die Kraft einer Vision. Die Kraft des beantworteten “Why”.

Wenn man weiß, warum man etwas tut, wenn man sein “Why” kennt, dann lässt der Erfolg nicht allzu lang auf sich warten.

Ich kämpfte für eine bessere Zukunft. Ich wollte nie wieder arbeitslos sein. Ich wusste, warum ich die Mühen des Studiums auf mich nahm.

Weil ich das wusste, war ich von Anfang an einer der besten Studenten des Studiengangs. Es hat sich ein gesunder Wettkampf um die vorderste Position entwickelt. Wir haben uns gegenseitig zu noch besseren Leistungen angespornt – Danke Felix und Eva!

Belohnt wurden die Leistungen durch ein Stipendium und einen mit einer großen Summe dotierten Preis für den studiengangsbesten Abschluss. Dieses Erfolgserlebnis des mit Bravour abgeschlossenen Studiums gibt mir bis heute Triebkraft.

Ich konnte mich daran erinnern, dass ich fähig bin, Leistung zu bringen und Erfolg zu haben. Dies berührt meine Identität. Es hat ein Prozess begonnen, in dem ich in Frage stelle, was ich über mich bisher geglaubt habe. Ich habe in diesem Prozess bereits so manche Lebenslüge erkannt und diese mit Wahrheit über mich ersetzt.

Jetzt, ein paar Jahre nach Abschluss meines Studiums, bin ich glücklich in meinem Job – der irgendwie mehr ist als nur ein Job.

Mein aktuelles Gehalt ist dreimal so hoch wie das Gehalt an meinem beruflichen Tiefpunkt, als ich im Lager einer Spedition gejobbt habe um uns als Familie über Wasser zu halten. Jetzt sind meine beruflichen Perspektiven hervorragend.

 

Think Big

Arbeite an Deinen vermarktbaren Fähigkeiten

Doch das Verlassen meiner Heimat, und damit das Verlassen der Schubladen, in denen ich mich befand, sowie das Arbeiten an meinen vermarktbaren Fähigkeiten waren nur die ersten Schritte.

Ich wollte mehr. Ich wollte mich nicht damit zufriedengeben, von schlechten Lebensperspektiven auf mittelmäßige Perspektiven hochzuklettern.

Mein neues Ziel ist hochgesteckt: Ich möchte nichts weniger als im Leben zu gewinnen. Dazu gehören unter anderem Beziehungen, Familie, Gesundheit, aber auch das Thema Geld.

Ohne Geld kann man sich nur schwer selbst verwirklichen. Ohne Geld kann man lange nicht so viel Gutes tun, wie mit. Geld hilft einem dabei, die verstärkte Version der Person zu werden, die man jetzt schon ist.

Ich will nicht nur als Ehemann und als Vater ein Gewinner sein. Ich will auch in Bezug auf Finanzen ein Gewinner sein. Ich möchte die Story meiner Familie umschreiben. Ich möchte, dass meine Familie, meine Söhne nicht das “Verlierer-Gen” in sich tragen, sondern dass sie Alles von mir mitbekommen, um Gewinner zu sein.

(Wichtiger Nebensatz: Es muss keinen Verlierer geben, damit Du gewinnen kannst. Du wirst dann zum Gewinner, wenn Du alles gibst, was in Dir steckt. Hebe den Schatz, der in Dir steckt und lass alle Menschen um Dich herum von Deinen Gaben und Fähigkeiten profitieren. Das ist Gewinnen!)

 

Lerne, wie man mit Geld umgeht

Der nächste Schritt für mich war, zu lernen, wie man ein guter Investor wird. Dann das Erlernte in die Tat umzusetzen. Auf meiner Reise durch diese Thematik haben sich mir ganz neue Horizonte aufgetan, von denen ich noch nie auch nur eine Ahnung hatte.

Als junger Mensch nach 15 Jahren Arbeiten in Rente zu gehen – wo gibt’s denn sowas? Als normaler Angestellter eine große Zahl an Immobilien zu erwerben – wie soll das denn gehen? Ein Eigenheim zu kaufen ohne Schulden zu machen – unmöglich? Es gibt eine Unzahl an Lebenskonzepten – es ist so faszinierend, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

Auch Du kannst Dir das nötige Finanzwissen aneignen, mit dem Du den Grundstein legst, im Leben zu gewinnen!

Ich liebe es, mich diesen Herausforderungen zu stellen. Ich liebe es, mein Denken erneuern zu lassen und meine gewohnten Begrenzungen über Bord zu werfen.

Ich liebe es zu wachsen und meinen eigenen Weg zu finden. Vor allem aber liebe ich es, meine Erfahrungen weiter zu geben. An meine Söhne, an meine Freunde. Aber auch an Dich, lieber Leser.

Meine Mission ist, Dich zu ermutigen zu einem Gewinner zu werden. Lass Dich auf diese Reise mitnehmen.

Ich werde Dich herausfordern, Dich aus Deiner Komfortzone schubsen und Dich ermutigen. Es ist nie zu spät für Veränderung.

 

Take-Aways:

Was Du aus meiner Story mitnehmen kannst:

  • Reality Check: Erkenne Deine Wirklichkeit – mach eine ehrliche Bestandsaufnahme
  • Fasse einen Plan. Je besser Dein Plan, je genauer die Vorstellung von Deinem Ziel, desto leichter die Umsetzung. Manchmal entsteht der Plan im Gehen. Hauptsache, Du kennst Dein Ziel
  • Umfeld: umgib dich mit Leuten, die an Dich glauben. Nichts ist besser, als Freunde, die einen ermutigen. Entmutiger klauen Dir den Lebensmut
  • Sei fleißig und gib nicht auf. Erfolg kommt nicht über Nacht. Erfolg ist kein zufälliges Event, sondern von langer Hand geplant
  • Finde Dein “Why”: wenn der Weg steinig wird, musst Du wissen, warum Du es tust. Dein Ziel hilft Dir, dein Warum zu kennen. Dein Warum gibt Dir Kraft und Motivation.
  • Think Big: Gib Dich nicht damit zufrieden, nur die dringendsten Schmerzen loszuwerden. Erlaube Dir, ein erfülltes Leben zu wünschen. Hol Deine längst begrabenen Lebensträume wieder aus der Kiste. Go for it.

 

Sei mutig, und stelle Dich Deiner Realität. Egal ob Du beruflich in einer Sackgasse bist, oder Deine wichtigste Beziehung in den Sand gesetzt hast. Kein Fehler ist so groß, dass man dem Leben nicht einen neuen Kurs geben könnte. Beginne heute Deine Reise in ein lebendiges, fruchtbares Leben. Du wirst es nicht bereuen.

Lass mich wissen, aus welcher Sackgasse Du herauskommst – entweder über das Kontaktformular oder als Kommentar unter dem Artikel.

 

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